Zum Hauptinhalt springen

Das Kaufangebot der SBB irritiert

Nationale Parlamentarier sind erstaunt darüber, dass die Bundesbahnen offenbar den Konkurrenten aus dem Kanton Bern kaufen wollen.

Erschütternder Vorgang: Gleisarbeiter lockern in Interlaken das BLS-Trassee auf.
Erschütternder Vorgang: Gleisarbeiter lockern in Interlaken das BLS-Trassee auf.
Bruno Petroni (Archiv)

Es war ein Treffen mit politischer und wirtschaftlicher Sprengkraft: Im Rahmen eines regelmässigen Arbeitsessens hat SBB-Chef Andreas Meyer vergangene Woche dem Berner Regierungsrat und Verkehrsdirektor Christoph Neuhaus (SVP) den Kauf der Berner Staatsbahn BLS angeboten.

Meyer nannte an dem Treffen der beiden auch einen konkreten Kaufpreis. Gemäss Informationen der «SonntagsZeitung» zeigte sich der oberste Manager der Bundesbahnen bereit, 50 bis 60 Millionen Franken für die Berner Anteile an der BLS zu bezahlen. Das entspricht, wie BLS-Insider sagen, dem Wert der Aktien, die der Kanton Bern hält, plus einem kleinen Bonus. Der Kanton Bern besitzt einen Anteil von 55 Prozent an der BLS. Dieser ist gemäss BLS-Geschäftsbericht rund 44 Millionen Franken wert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.