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Spektakuläre Wahlgänge im Kanton Bern

Ob das bürgerliche Versagen im Jahr 2006 oder die Abwahl von Adrian Amstutz (SVP) 2011: Viele Wahlgänge der letzten Jahrzehnte gingen überraschend aus.

Konsternierte Bürgerliche: Adrian Amstutz (SVP, rechts) verliert 2011 gegen seinen Herausforderer Hans Stöckli (SP). Werner Luginbühl (links) von der BDP schafft die Wiederwahl in den Ständerat.

Konsternierte Bürgerliche: Adrian Amstutz (SVP, rechts) verliert 2011 gegen seinen Herausforderer Hans Stöckli (SP). Werner Luginbühl (links) von der BDP schafft die Wiederwahl in den Ständerat.

(Bild: Christian Pfander)

Dölf Barben@DoelfBarben

1986: Fulminanter Ausrutscher

REGIERUNGSRAT Nach der Finanzaffäre gehen FDP und SVP getrennt in die Regierungsratswahl. Im ersten Wahlgang schaffen nur sieben Mitglieder des damals noch neunköpfigen Gremiums die Wahl: 4 SVP und 3 SP. Im zweiten Wahlgang passiert das Unerhörte: Die freisinnigen Kandidaten werden von jenen der Freien Liste geschlagen. Die Freie Liste war eine Vorläuferpartei der Grünen. Die Wählerinnen und Wähler der SVP waren zu grossen Teilen zu Hause geblieben. Leni Robert und Benjamin Hofstetter ziehen in die Kantonsregierung ein. Das rot-grüne Lager hat für vier Jahre die Mehrheit. Im Grossen Rat dagegen bleibt alles beim Alten: 109 der damals noch 200 Sitze gehen an SVP und FDP.

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