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Burger-Palais erhält Face-Lifting

Architekten statt Burger-Bank: Das neobarocke Stadtpalais der Burgergemeinde in der Oberen Altstadt wird saniert und neu vermietet.

Bernhard Ott
Im Burgerpalais zieht unter anderem ein Landschaftsarchitekt ein. (Archiv)
Im Burgerpalais zieht unter anderem ein Landschaftsarchitekt ein. (Archiv)
Nicole Philipp

Für die Denkmalpflege ist es das «wichtigste private Baudenkmal oberhalb des Zytglogge». In den letzten fünf Jahren wurde die einstige Zentralverwaltung der Berner Burgergemeinde an der Amthausgasse/Kochergasse von der Bundesverwaltung genutzt.

Nach dem Auszug der Verwaltung Ende letzten Jahres wird das neobarocke Stadtpalais nun zum Teil umgebaut, wie aus einer Ausschreibung hervorgeht. So sollen unter anderem die 165 Fenster aus Holz nach Vorgaben der Denkmalpflege ersetzt werden.

Die Kosten dafür belaufen sich auf rund eine Million Franken, sagt Stefanie Gerber, Sprecherin der Burgergemeinde, auf Anfrage. Geplant sind zudem eine Erneuerung der Heizung und der Rückbau der einstigen Schalthalle der burgerlichen DC Bank, die bis Ende 2013 ebenfalls im Palais einquartiert war.

Die einzelnen Gebäudeteile werden anschliessend separat vermietet. Ab Frühling 2020 zieht an die Amthausgasse 5 ein Landschaftsarchitekt ein. Die Räume an der Kochergasse 6 werden sich ein Advokatur- und ein Treuhandbüro teilen. Für die Kochergasse 4 ist die Burgergemeinde mit «verschiedenen Interessenten im Gespräch», sagt Sprecherin Gerber.

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