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Burgergemeinde muss Bäume im Dählhölzliwald fällen

Der Dählhölzliwald sei durch seine Altersstruktur vom Klimawandel stark betroffen, sagt die Burgergemeinde.

Aus Sicherheitsgründen müssen im Dählhölzliwald zahlreiche Bäume weichen.
Aus Sicherheitsgründen müssen im Dählhölzliwald zahlreiche Bäume weichen.
Manuela Matt

Wie der Bircherewald bei Niederscherli (lesen Sie hier) wird aktuell auch der Dählhölzliwald, der der Burgergemeinde gehört, durchforstet. Das sorgt bei Spaziergängerinnen und -gängern für Aufregung. Der Stadtrat Luzius Theiler (GaP) spricht von einem «Baum-Massaker» und will in einer kleinen Anfrage vom Gemeinderat unter anderem wissen, ob der Eingriff dem Waldpflegewerk entspreche.

«Die Sicherheit der Waldbesucher hat oberste Priorität», sagt die Burgergemeinde-Sprecherin Stefanie Gerber. Der Dählhölzliwald sei durch seine Altersstruktur vom Klimawandel stark betroffen, insbesondere alte, dicke Bäume würden den Veränderungen nicht standhalten. Bei der Entfernung dieser alten Bäume stünde einzig die Stabilität des Gesamtkollektivs im Vordergrund. «Beim Entfernen eines Baumes wird immer die Stabilität der benachbarten Bäume miteinbezogen. Ist diese gefährdet, werden diese zur Sicherheit der Waldbesucher mitgefällt.»

Durch konsequente Durchforstungen solle den jungen Bäumen von Beginn an genügend Licht gegeben werden. «Im Weiteren mussten vom Eschentriebsterben betroffene Eschen entnommen werden, die in allen Altersklassen von diesem asiatischen Pilz betroffen sind», so Gerber. Die Arbeiten dauern noch bis in die erste Januarwoche.

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