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BLS nimmt Bodenproben für umstrittenes Projekt

Das Bahnunternehmen BLS wird im Gebiet Chliforst Nord Bodenproben nehmen, wo sie eine neue Werkstätte bauen will. Das Projekt stösst auf Widerstand.

Mit dem Bau der Werkstätte möchte die BLS 2023 beginnen.
Mit dem Bau der Werkstätte möchte die BLS 2023 beginnen.
Adrian Moser

Das Bahnunternehmen BLS wird im laufenden Monat im Gebiet Chliforst Nord Bodenproben nehmen. In dem Gebiet möchte die BLS eine neue Werkstätte bauen. Das Projekt ist umstritten.

Proben mit einem Handbohrer sollen zeigen, wie die verschiedenen Bodenschichten aufgebaut sind, wie das Bahnunternehmen in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Zusätzlich wird mit einem Bohrgerät und einem Bagger auch etwas tiefer gegraben. So lässt sich herausfinden, wie durchlässig der Boden für Wasser ist.

Nach den Sondierungen wird der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Die Arbeiten wurden laut BLS mit den direkt betroffenen Landeigentümern abgesprochen.

Die Bodenproben sollen einerseits der BLS helfen, die geplanten Umweltmassnahmen zu konkretisieren. Das Unternehmen will Waldränder aufforsten, Bäche renaturieren und eine Feuchtwiese anlegen.

Darüber hinaus geben die Proben Aufschluss über das Vorhandensein von Humis, Gestein und anderem Material. Je nach Qualität kann der Aushub als Baumaterial genutzt werden. Die Erkenntnisse sollen in das Bauprojekt einfliessen, das die BLS im ersten Halbjahr 2021 öffentlich auflegen will. Mit dem Bau der Werkstätte möchte das Bahnunternehmen 2023 beginnen.

Das Projekt stösst bei manchen Anwohnern, Quartierorganisationen und Landschaftsschützern nach wie vor auf Widerstand. Sie befürchten eine Verschandelung von Wald und Kulturland.

(SDA)

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