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Bernmobil könnte günstiger fahren

Bei einer öffentlichen Ausschreibung würde Bernmobil für ihren Strom wohl deutlich weniger bezahlen. Das sagen Experten. Zwei Beispiele aus Basel zeigen, dass das funktioniert.

Man wolle weiterhin Strom aus erneuerbaren Quellen verwenden, heisst es bei Bernmobil.

Man wolle weiterhin Strom aus erneuerbaren Quellen verwenden, heisst es bei Bernmobil.

(Bild: Nicole Philipp)

Noah Fend@noahfend

Für Bernmobil sind zwei Dinge klar: Das Unternehmen will den Auftrag zur Strombeschaffung öffentlich ausschreiben. Dies nicht in der Hoffnung auf Einsparungen, sondern aus rechtlichen Gründen, wie Bernmobil-Sprecher Rolf Meyer auf Anfrage sagt. Klar ist zudem: «Wir wollen weiterhin Strom aus erneuerbaren Quellen. Das ist für uns das wichtigste Kriterium», so Meyer. Die Befürchtungen von Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL), Bernmobil könnte ihre Trams und Busse künftig mit deutschem Kohlestrom betreiben, sind demnach unbegründet: «Wir werden sicher keinen Kohlestrom beziehen», sagt Meyer. Die Herkunft des Stroms ist für Bernmobil hingegen sekundär: «Bei einer öffentlichen Ausschreibung würden Angebote von sämtlichen Schweizer Anbietern gleich behandelt.»

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