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Berner Stadtregierung auf Reisen: Nur der Bürgerliche fliegt

Die rot-grüne Stadtregierung reiste bei ihrer Legislaturreise umweltfreundlich mit Zug und Fähre. Nur der Bürgerliche im Gremium nahm auf Rückreise das Flugzeug.

Die Stadtregierung von Bern mit dem Stadtpräsidenten von Palermo Leoluca Orlando.
Die Stadtregierung von Bern mit dem Stadtpräsidenten von Palermo Leoluca Orlando.
PD

Nur Sicherheits-, Umwelt- und Energiedirektor Reto Nause flog von Parlermo aus in die Schweiz zurück, wie der städtische Informationschef Walter Langenegger am Montag auf Anfrage bekanntgab. Nause musste am Samstag in Bern private Verpflichtungen wahrnehmen. Auch Langenegger selbst und Stadtschreiber Jürg Wichtermann kamen per Flugzeug zurück. Sie blieben einen Tag länger in Sizilien als die Mitglieder des Gemeinderats. Die beiden Kaderleute begleiteten die Berner Stadtregierung auf ihrer Reise.

Von Orlando empfangen

In jeder Legislatur unternimmt die Berner Stadtregierung eine Reise. In Palermo wurde sie vom international bekannten Stadtpräsidenten Leoluca Orlando empfangen. Wie Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried auf Anfrage sagte, beschrieb Orlando beispielsweise, wie er die Stadt international positioniert. «Das war sehr inspirierend», sagt von Graffenried. Auch schilderte Orlando, wie Palermo auf Druck der Unesco eine grosse Fussgängerzone einrichtete. Bern und Palermo verfügen beide über eine Altstadt, welche von der Unesco als Welterbe eingestuft wird. Der Berner Gemeinderat traf sich auch mit zwei Migrationsexpertinnen, liess sich über den Kampf Palermos gegen die Mafia orientieren und besichtigte die Stadt.

Auf hoher See getagt

Die Hinreise mit der langen Schifffahrt von Genua nach Palermo nutzte die Berner Stadtregierung für ihre ordentliche Sitzung. Auf hoher See sei es angesichts der vorhandenen Zeit möglich gewesen, sich für einmal mit gewissen Themen vertieft auseinanderzusetzen, sagt von Graffenried. Die Legislaturreise dauerte offiziell von Dienstag bis Freitagabend. Deshalb war es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern selber überlassen, wie sie nach Hause reisen wollten.

SDA/mon

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