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Berner Reitschule bekommt weiterhin Geld von der Stadt

Der Berner Stadtrat segnet den Leistungsvertrag von 2020 bis 2023 mit Reitschule ab. Damit erhält die Reitschule einen jährlichen Zustupf von 380'000 Franken.

Die Berner Reitschule wird weiterhin mit 380'000 Franken von der Stadt unterstützt.
Die Berner Reitschule wird weiterhin mit 380'000 Franken von der Stadt unterstützt.
Franziska Rothenbühler (Archiv)

Das Berner Stadtparlament hat gestern dem Leistungsvertrag mit der Reitschule von 2020 bis 2023 zugestimmt. Die Reitschule kann somit weiterhin auf eine jährliche Unterstützung von knapp 380000 Franken durch die Stadt zählen.

Mit 58 zu 17 Stimmen fiel die Zustimmung deutlich aus. Vor der Abstimmung forderte SVP-Stadtrat Alexander Feuz in einer persönlichen Erklärung den Gemeinderat auf, die «Identität und Legitimation» der Vertreter und Vertragsunterzeichner aus der Reitschule zu überprüfen.

Die Debatte zum Thema hatte das Parlament bereits vergangene Woche geführt. Die Abstimmung musste damals verschoben werden, weil die elektronische Anlage ausstieg. Die SVP pochte vergeblich auf Nachbesserungen am Vertrag mit der Interessengemeinschaft Kulturraum Reitschule (IKuR), um die Sicherheit auf der Schützenmatte zu erhöhen und die Arbeit der Polizei zu erleichtern.

Alle 16 Rückweisungsanträge wurden abgelehnt. Der Leistungsvertrag 2020 bis 2023 sichert der Reitschule eine städtische Unterstützung von total 1,5 Millionen Franken in vier Jahren. Dabei geht es vor allem um die Mietkosten für die stadteigene Liegenschaft sowie um Nebenkosten etwa für Strom und Wasser. Im Wesentlichen fliesst also Geld von einer Stadtkasse in die andere.

SDA/ama

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