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Trinkwasserinitiative light für Kanton Bern

Die SP fordert, dass Berner Bauern um Trinkwasserfassungen keine Pestizide mehr verwenden dürfen.

Die SP will einen nationalen Fonds schaffen, der Wasserversorger bei ihren Investitionen unterstüt, damit sie wieder reines Trinkwasser liefern können.
Die SP will einen nationalen Fonds schaffen, der Wasserversorger bei ihren Investitionen unterstüt, damit sie wieder reines Trinkwasser liefern können.
Adrian Moser

Nachdem der Kanton Bern beim Bund bereits erfolgreich das Verbot von Chlorothalonil beantragt hat, soll er sich nun erneut auf Bundesebene für sauberes Trinkwasser einsetzen. Das verlangt die SP des Kantons Bern in einer Motion. Konkret will sie, dass ein nationaler Fonds geschaffen wird. Dieser soll die Wasserversorger bei ihren Investitionen unterstützen, die sie nun tätigen müssen, um innert zwei Jahren wieder reines Trinkwasser liefern zu können. Ausserdem fordert die SP im Kanton Bern eine Art Trinkwasserinitiative light: Rund um Trinkwasserfassungen sollen Bauern keine Pestizide mehr verwenden dürfen. Direktzahlungen soll nur noch erhalten, wer in diesen Zonen auf den Einsatz chemisch-synthetischer Wirkstoffe verzichtet.

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