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Abfallsünder kosten die Stadt jährlich zwei Millionen

Die Hälfte des Mülls, den die Stadt Bern täglich einsammeln muss, ist Hauskehricht, der heimlich in öffentliche Kübel geworfen wird. Die Behörden sind dagegen machtlos.

Viele Leute werfen ihren privaten Hauskehricht ohne Gebührensack in öffentliche Abfallkübel.

Viele Leute werfen ihren privaten Hauskehricht ohne Gebührensack in öffentliche Abfallkübel.

(Bild: Adrian Moser (Symbolbild))

Überfüllte Mülleimer, mit Abfall gefüllte Plastiksäcke am Boden – solche Bilder sind auch in der Berner Innenstadt anzutreffen. Doch wer denkt, dass dies nur die Überbleibsel der Mittagspause von Schülern oder Beamten sind, liegt falsch. «Rund die Hälfte des täglich anfallenden Mülls in den öffentlichen Abfalleimern sind illegal entsorgte Hausabfälle», sagt Rolf Müller, Leiter der Strassenreinigung Bern.

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