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Abstriche bei der Behindertenhilfe

Der Kanton schraubt am Modell zur Behindertenhilfe, das sich schweizweit einen Namen gemacht hat, aber noch immer in der Pilotphase steckt. Behindertenverbände sind alarmiert.

Die Grundidee: Wer auf Behindertenhilfe angewiesen ist, soll vermehrt selber bestimmen können, wie er das Geld einsetzt.
Die Grundidee: Wer auf Behindertenhilfe angewiesen ist, soll vermehrt selber bestimmen können, wie er das Geld einsetzt.
Isabel Mäder

Es war als grosser Wurf geplant: Das Behindertenkonzept, das sich als «Berner Modell» einen Namen gemacht hat, sieht vor, dass der Kanton nicht länger Wohnheime finanziert, sondern Erwachsene mit Behinderungen direkt unterstützt. Diese können so selber entscheiden, wie und wo sie leben. 2016 wurde der Systemwechsel mit Pilotprojekten gestartet und hätte gemäss ersten Plänen inzwischen abgeschlossen sein sollen. Stattdessen hat die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) das viel gelobte Projekt eingefroren und plant Abweichungen vom eingeschlagenen Weg. Die Behindertenverbände sind alarmiert.

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