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Wirbel um Fahrende in Nidau

Auf dem ehemaligen Expo-Gelände im Seeland spitzt sich ein Streit zwischen Behörden und Fahrenden zu. Die Situation zeigt: Plätze für Fahrende sind nach wie vor Mangelware.

Obwohl das Gesuch der Fahrenden abgelehnt wurde, ermöglichte die Gemeinde den Zugang zu Wasser und Strom.

Obwohl das Gesuch der Fahrenden abgelehnt wurde, ermöglichte die Gemeinde den Zugang zu Wasser und Strom.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Carole Güggi@carolegueggi

Fino Winter ist entsetzt. Der Präsident der Sinti Schweiz hat sich vor gut einer Woche auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Nidau niedergelassen. Am Dienstagmorgen der Schock: «Auf einmal stand die Polizei da – und erteilte eine Busse von 800 Franken», sagt Winter. Bis zu 60 Polizisten hätten Fingerabdrücke abgenommen und die Personalien von rund 80 Fahrenden überprüft. «Wir wurden behandelt wie Schwerverbrecher», sagt May Bittel, der ebenfalls seit Anfang Monat auf dem Platz haust.

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