«Velobahnen» für Bern

Wie es für das schnelle Vorwärtskommen mit dem Auto die Autobahnen gibt, soll es in Zukunft in der Region Bern für Radfahrerinnen und Radfahrer auch Velobahnen geben.

Auf den Velobahnen würden weder Tramschienen noch Ampeln die Radfahrer bremsen. (Valérie Chételat).

Auf den Velobahnen würden weder Tramschienen noch Ampeln die Radfahrer bremsen. (Valérie Chételat).

Das fordert Pro Velo Bern - die frühere IG Velo Bern - mit Blick auf Holland und Dänemark.

In diesen Ländern gebe es bereits «snelfietsrouten» und «cykelpendlerruter», schreibt Pro Velo Bern in einer Mitteilung. Auch Deutschland plane Radschnellwege.

Eine Velobahn wird so definiert, dass Radfahrer auf einer Strecke von fünf Kilometern maximal dreimal anhalten müssen.

Im Rahmen des Gesamtverkehrskonzept

Auch sind die Bahnen so breit, dass Velofahrer in beide Richtungen problemlos überholen können. Auf diese Weise werde Velofahren schneller, sicherer und insgesamt attraktiver, ist der Verein zur Förderung des Veloverkehrs überzeugt.

Pro Velo Bern hat ihre Forderung in ihre Stellungnahme zum Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept vom vergangenen Herbst verpackt und an der Mitgliederversammlung vom Mittwoch zur Diskussion gebracht. Dort sei die Idee auf grosses Interesse gestossen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Angesichts des Klimawandels und des Elektrovelo-Booms stelle ein Velobahn-Netz eine «zeitgemässe Agglomerationsmobilität» sicher. Pro Velo hat auch schon einen Plan der bereits bestehenden und noch nötigen Verbindungen gezeichnet und aufs Internet gestellt.

dam/sda

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