Reitschule unterschreibt Leistungsvertrag nicht

An der gestrigen Vollversammlung haben die Reitschulbetreiber entschieden, den einjährigen Leistungsvertrag mit der Stadt nicht zu unterschreiben – aus Protest gegen die verkürzte Laufzeit.

Die Betreiber der Reitschule wollen den Einjahresvertrag mit der Stadt nicht unterschreiben.

Die Betreiber der Reitschule wollen den Einjahresvertrag mit der Stadt nicht unterschreiben.

Nachdem der Berner Stadtrat den vierjährigen Leistungsvertrag mit der Ikur (Interessengemeinschaft Kulturraum Reitschule) auf ein Jahr verkürzt hat, reagieren nun die Reitschulbetreiber: An der Vollversammlung vom Sonntag erteilten sie der Stadt eine Absage.

Gemäss einer Medienmitteilung wolle die Reitschule mit dem Entscheid Raum schaffen für konstruktive Gespräche «über die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Bevölkerung, Behörden und Reitschule – ausgehend von realen Problemen und Zuständen.»

«Unhaltbare Situation»

Dass der vierjährige Leistungsvertrag vom Stadtrat «abgewürgt» worden ist, gebe der Reitschule «Anlass, über die Gesamtsituation nachzudenken und frischen Wind in die Beziehungen zwischen Stadt und Reitschule zu bringen.»

Ein einjähriger Vertrag schaffe aus Sicht der Reitschule eine unhaltbare Situation. Mit der verkürzten Dauer sei es nicht möglich, das kulturelle Angebot zu planen. Auch wollen die Betreiber nicht ihre Energie in jährliche Vertragshandlungen stecken.

Die Reitschule wolle sich dem Druck nicht beugen und suche nun neue konstruktive Lösungen der Zusammenarbeit. Sie werde weiterhin im Dialog mit den Stadtbehörden bleiben.

Weitere Informationen erteilt die Reitschule an einer Medienkonferenz. Diese wird am Dienstag stattfinden.

bs/pd

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