Parkcafé Elfenau wird weitergeführt

Das Gemeinschaftsprojekt hat ein Defizit von 12'000 Franken erwirtschaftet. Die IG Elfenau wird wohl auch nächstes Jahr eine Defizitgarantie übernehmen.

Das Parkcafé Elfenau öffnet seine Türen auch im nächsten Sommer. (Franziska Scheidegger)

Das Parkcafé Elfenau öffnet seine Türen auch im nächsten Sommer. (Franziska Scheidegger)

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In der warmen Jahreszeit ist der Ort perfekt: Ein Mittagsmenü, ein kleiner Snack oder ein Getränk wirken im Park der Kleinen Orangerie in der Elfenau doppelt erfrischend. Das Pilotprojekt im letzten Sommer machte offenbar sowohl den Gästen als auch den 30 bis 40 Freiwilligen Freude, die im Betrieb mitgearbeitet haben. Das Echo auf eine «nicht repräsentative Umfrage» unter den Gästen sei durchwegs positiv gewesen, sagt Willi Egloff, Präsident der Interessengemeinschaft Elfenau, die das Projekt initiiert hatte. Und die Freiwilligen würden auch nächstes Jahr wieder mitmachen – wenn auch nicht an Sonntagen. «Da müssten dann halt Profis einspringen.» Für Egloff ist daher klar: Das Parkcafé soll auch nächsten Sommer wieder stattfinden. Dabei sei vorgesehen, dass nebst den Freiwilligen auch wieder Langzeitarbeitslose mitarbeiten.

Verstärkung für Betriebsleiterin

Laut Egloff ist auch die Betriebskoordinatorin bereit, nächste Saison weiterzumachen. Sie werde jedoch eine Stellvertretung erhalten, da der Betrieb mit einer Vollstelle alleine kaum zu führen sei. Für die Betriebsleitung werde ein Stellenetat von 120 bis 150 Prozent vonnöten sein, sagt Egloff.

«Mittelfristig selbsttragend»

Laut dem IG-Präsidenten schloss das Parkcafé mit einem Defizit von 12 000 Franken ab. 9000 Franken sind durch Spenden von Mitgliedern der IG Elfenau und durch einen Beitrag der Quartierkommission abgedeckt. Die IG Elfenau selber übernimmt die restlichen 3000 Franken. Die Defizitgarantie in der Höhe von 5000 Franken wird so nur zum Teil beansprucht. «Wir hoffen natürlich, künftig ohne Defizit abzuschliessen», sagt Egloff. Hierzu sollen unter anderem kleinere Veranstaltungen wie Jassturniere oder Altersnachmittage beitragen. Egloff kann sich gut vorstellen, dass die IG Elfenau erneut eine Defizitgarantie übernehmen wird. «Mittelfristig sollte das Café aber selbsttragend sein.» Die Stadt Bern als Eigentümerin plane zudem die dringend notwendige Sanierung der Küche. In der nächsten Saison werde es damit aber leider noch nicht so weit sein, sagt Egloff. (Der Bund)

Erstellt: 22.11.2010, 06:57 Uhr

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