Online-Pranger nach Angriff auf YB-Fanzug

Mit Fahndungsbildern im Internet sucht die Berner Kantonspolizei nach Fans des FC Zürich, die 2017 in Herzogenbuchsee einen YB-Fanzug attackiert hatten.

2017 wurde ein YB-Fanzug in Herzogenbuchsee angegriffen.

2017 wurde ein YB-Fanzug in Herzogenbuchsee angegriffen.

Nach einem Angriff mutmasslicher FCZ-Fans auf einen YB-Fanzug im August 2017 hat die Polizei noch verdeckte Bilder von zehn mutmasslichen Tätern veröffentlicht. Gehen keine Hinweise ein, werden die Bilder unverdeckt veröffentlicht.

Der Angriff ereignete sich im Bahnhof Herzogenbuchsee, wo der YB-Fanzug einen geplanten Halt einlegte. Mehrere mutmassliche Anhänger der gegnerischen Mannschaft stürmten daraufhin den Zug, bedrohten und griffen die YB-Fans an. Ein Bahnangestellter musste verletzt ins Spital gebracht werden.

Der YB-Fanzug war auf der Reise an ein Auswärtsspiel gegen den FC Zürich. In Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Zürich gelang es der Berner Justiz und Polizei, sechs Männer zwischen 22 und 28 Jahren zu ermitteln. Sie wurden angezeigt.

Gegen die Angezeigten hat die Berner Kantonspolizei in der Zwischenzeit Rayonverbote gemäss den Bestimmungen des Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen ausgesprochen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Berner Justiz im Zusammenhang mit Fangewalt zum Instrument des Internetprangers greift. Im Februar dieses Jahres fahndete sie mit Hilfe dieses Instruments nach Personen, welche im Rahmen der Meisterfeier des BSC Young Boys Bern von Sommer 2018 Fackeln gezündet hatten.

2013 gelang es ihr auf diese Weise, mehrere Personen zu identifizieren, welche an der «Tanz dich frei»-Krawallnacht randaliert haben sollen.

zec/sda

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