Ohne Geld auf den Gurten

Am diesjährigen Gurtenfestival kann wie 2013 nicht mit Bargeld bezahlt werden. Damals gab es ein Debakel, sodass die Betreiber das «cashless»-System wieder abschaffen mussten.

Wie hier im Jahr 2013 versucht sich das Gurtenfestival mit einem bargeldlosen System.

Wie hier im Jahr 2013 versucht sich das Gurtenfestival mit einem bargeldlosen System. Bild: Tobias Anliker

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Wer dieses Jahr das Gurtenfestival besucht, bezahlt auf dem Gelände bargeldlos. Das Festival führt dieses Jahr wider ein «cashless»-System ein. Die Besucher erhalten nach der Registrierung eine Karte, mit der alle Bezahlungen abgewickelt werden.

Vorgängig müssen sich die Festivalgänger bei der Registrierung anmelden. Bei Übergabe der Bändel muss das Ticket mit einem QR-Code vorgezeigt werden. Auf dem Gelände selbst kann an sogenannten «Cash-Points» Geld auf die Karte geladen werden. Wer die Karte verliert, kann sie online sperren.

Laut der Mitteilung führt das Festival das bargeldlose System ein, damit es kürzere Wartezeiten für die Besucher an den Ständen gebe. Zudem sei die Sicherheit höher: «Wird deine Karte gestohlen oder du verlierst sie, kannst du sie gleich mit dem Smartphone sperren», schreiben die Festivalbetreiber. Zudem könne man auch gleich eine neue Karte holen.

Versuch Nummer zwei

Bereits 2013 startete das Gurtenfestival einen Versuch, bargeldlos zu bezahlen. Direkt mit den «Festivalbändeli» sollte es damals möglich sein, zu bezahlen. Es war jedoch ein Flop. Unzählige Probleme häuften sich, das System funktionierte nicht, sodass es im Jahr 2014 wieder möglich war, mit Bargeld zu zahlen.

Wer sein Getränkedepot dieses Jahr spenden will, kann dies dem Berner Radio Rabe spenden. Damit möchte der Radio-Verein kulturelle und soziale Projekte finanzieren. Als noch Viva con Agua die Spenden erhielten, nahmen sie jeweils zwischen 12'000 und 18'000 Franken ein. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 01.06.2018, 14:32 Uhr

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