«Nacht der Forschung» lockt 7000 Personen an

Die Universität Bern ist zufrieden mit der ersten «Nacht der Forschung», welche sie am Freitagabend auf dem Gelände der Grossen Schanze durchgeführt hat.

In der Nacht der Forschung konnte man unter anderem bei achäologischen Ausgrabungen auf der Einstein-Terasse anpacken.

In der Nacht der Forschung konnte man unter anderem bei achäologischen Ausgrabungen auf der Einstein-Terasse anpacken.

(Bild: Valérie Chételat)

7000 Personen nahmen teil und die Uni berichtet von grossem Interesse der Besucherinnen und Besucher.

Das Publikum habe sich von der Leidenschaft der Forschenden anstecken lassen und eifrig etwa «Fakten zum hoch aktuellen Thema des Weltraumschrotts» erfahren, heisst es in einer Mitteilung der Universität vom Samstag.

Besonderen Anklang fanden laut der Mitteilung das Powerpoint- Karaoke und die Verhandlungsübungen des World Trade Institute. Kinder und Jugendliche begeisterten sich für das Ausgraben von archäologischen Schätzen in einem überdimensionalen Sandkasten und für das Isolieren von DNA aus Kiwis.

In 321 europäischen Städten

Rund 400 Angehörige der Universität stellten während rund sieben Stunden bis Mitternacht mit interaktiven Präsentationen die ganze Palette der aktuellen Forschung vor. Zum Wissensfest gehörte auch die Ex Cathedra-Bar, betrieben von Professorinnen und Professoren.

Als einzige Uni der Schweiz beteiligte sich die Berner Hochschule an der Nacht der Forschung, die gleichzeitig in 321 Städten in 32 Ländern Europas stattfand. Sie geht auf eine Initiative des Forschungsministeriums der Europäischen Kommission zurück und soll den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern.

Der Botschafter der EU in der Schweiz, Michael Reiterer, gehörte zu den Besuchern der Berner Wissensnacht.

dam/sda

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