Hinterkappelen: Antennenprojekt zurück auf Feld eins

Gegen eine Antenne im Kappelenring gab es über 100 Einsprachen. Das Baugesuch ist sistiert – allerdings nicht wegen des Widerstands.

Simon Wälti

Die Angst vor Elektrosmog ist gemeindeübergreifend. Über 100 Einsprachen wurden gegen eine Senderanlage auf dem Dach des Wohnblocks Kappelenring 12b in Hinterkappelen in der Gemeinde Wohlen eingereicht. Auch der Chappele-Leist machte eine Einsprache und zeigt auf seiner Homepage eine Fotomontage. Ein Gegner schrieb in einem Leserbrief an den «Bund»: «Die neue Senderanlage ist nicht für die Grundversorgung oder Handyverbindungen. Sie schafft ohne Bedarf einer privaten Firma ein zusätzliches Netz für Funk-Multimediadienste auf Kosten der Anwohner.»

Nun ist das Baugesuch vorerst sistiert, wie das Bauinspektorat der Gemeinde Wohlen bestätigte. Von einem anderen Standort ist nicht die Rede. Die Firma Sunrise wird das Projekt aber überarbeiten. Dies macht eine neue Baupublikation nötig, gegen welche wiederum Einsprache erhoben werden kann.

Beim Projekt werde es nur eine «geringfügige Anpassung bezüglich Antennentyp und Leistung» geben, sagte Tobias von Mandach, Sprecher von Sunrise. Es seien «technische Fragen» aufgetaucht. Die Berechnungen ergaben, dass an einem Ort mit empfindlicher Nutzung (Omen) die Grenzwerte nicht hätten eingehalten werden können.

Der Bund

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