Für mehr Ordnung am Fluss

Regionalversammlung genehmigt weitere Planung für «Aareschlaufen».

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Die Aare ist zweifellos eines der beliebtesten Naherholungsgebiete der Region. Gerade in den Sommermonaten zieht es Joggerinnen, Fischer, Hündeler und feiernde Jugendliche in Scharen an den Fluss. Doch die Aare ist nicht nur Naherholungsgebiet: Sie ist auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen, und sie wird von Bauern und Kraftwerksbetreibern wirtschaftlich genutzt. Kein Wunder also, kommt es entlang der Aare immer wieder zu Nutzungskonflikten.

Um dem entgegenzuwirken, haben die Gemeinden Bern, Bremgarten, Ittigen, Köniz und Zollikofen bereits 2008 unter der Leitung des damaligen Vereins Region Bern (VRB) das teilregionale Projekt «Aareschlaufen» gestartet. Dies mit dem Ziel, die Berner Aareschlaufen bis 2025 zu einer «attraktiven und vorbildlich gepflegten» Flusslandschaft zu entwicklen. In der Zwischenzeit hat sich der VRB in der Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM) aufgelöst, unter deren Leitung das Projekt weitergeführt wird.

Für Velofahrer «erlebbar» machen

Nachdem die Regionalversammlung der RKBM bereits vor einem Jahr den Richtplan für das Projekt genehmigt hatte, wurde an der gestrigen Versammlung im Kornhausforum in Bern ein weiterer Pflock eingeschlagen: Die Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten stimmten dem Realisierungsprogramm 2011/2012 diskussionslos zu. Dieses zeigt Möglichkeiten auf, wie die drei als prioritär eingestuften Projekte aus dem Richtplan weiter vertieft werden können. Es sind dies der Ausbau des Fussweg-Netzes entlang der Aare zwischen Köniz und Bremgarten sowie die Schaffung eines Velowegs. Heute gebe es keinen durchgehenden Veloweg entlang des Flusses, sagte Christian Zahler, Gemeindepräsident von Ostermundigen und Präsident der Kommission Raumplanung. Mit dem Projekt «Aareschlaufen» soll die Aare auch für Velofahrende «erlebbar» werden. Damit sich Fussgänger und Velofahrer nicht in die Quere kommen, sollen gemeinsam benutzte Wege verbreitert werden.

Ein weiteres Thema sind die sogenannten Hotspots, also jene Orte, die aufgrund ihrer Lage besonders oft und gerne aufgesucht werden. Hier gelte es auszuloten, ob an diesen Stellen weitere Nutzungen möglich seien, so Zahler. So müssten nicht neue Gebiete erschlossen werden. Zu guter Letzt sollen die beteiligten Gemeinden dabei unterstützt werden, weitere Renaturierungen vorzunehmen. Dies soll in einem Rahmen geschehen, der eine «angepasste Freizeit- und Erholungsnutzung» nach wie vor möglich mache.

Ball liegt bei den Gemeinden

Mit dem Realisierungsprogramm sei allerdings noch nichts gebaut, sagte Zahler nach der Versammlung. Es sei noch viel Planung nötig. Es sei nun an den am Projekt beteiligten Gemeinden, die weiteren Schritte umzusetzen. Dafür habe die RKBM die Grundlage geschaffen. (Der Bund)

Erstellt: 01.07.2011, 08:15 Uhr

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