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Fluchen oder mitsingen am Greenfield

Am ersten Abend des Festivals in Interlaken war zu beobachten, dass sich selbst in der Nische der harten Gitarrenmusik unvereinbare Temperamente tummeln.

Obskure Boshaftigkeiten: Der Antichristen-Metal von Behemoth aus Danzig ist wie Free Jazz... ...und Campinos Tote Hosen verhalten sich dazu wie ZDF-Fernsehgarten-Unterhaltung.

Obskure Boshaftigkeiten: Der Antichristen-Metal von Behemoth aus Danzig ist wie Free Jazz... ...und Campinos Tote Hosen verhalten sich dazu wie ZDF-Fernsehgarten-Unterhaltung.

(Bild: Keystone / Anthony Anex)

Ane Hebeisen

Der erste Satz ist es, der gemeinhin über Gedeih oder Verderb eines Werkes entscheidet. Es soll gar Literaturkritiker geben, die diesen als Indikator nehmen, ob sie ein Buch weiterlesen oder nicht. Die ersten Worte, welche die Gruppe Behemoth ihrem Publikum in gediegenem Altenglisch entgegenschreit, wecken zumindest einmal die Neugier und lauten folgendermassen: «Throne dich, oh Posthumaner / Oh, wie leuchtest du im Reich darüber / Die Planeten rumpeln, wenn du auf diesen Globus herabsteigst / wie ein schmetternder Gott wandelst du auf dieser Erde.»

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