Autor wegen Diskriminierung verurteilt

Ein Vortrag in Wichtrach vor der Anti-Minarett-Abstimmung beschert Autor Avi Lipkin eine Geldstrafe.

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Der israelische Autor Avi Lipkin hat sich bei einem Referat in Wichtrach der Rassendiskriminierung und Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit schuldig gemacht. Lipkins Rede habe Äusserungen enthalten, die auf eine Verteufelung des Islams hinausliefen, sagt der frühere Untersuchungsrichter und heutige Staatsanwalt Thomas Perler. Er bestätigte damit Aussagen in der «NZZ am Sonntag». Der Israeli wurde per Strafmandat zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 50 Franken und einer Busse von 300 Franken verurteilt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil die Berner Justiz nicht weiss, ob Lipkin das Strafmandat tatsächlich erhalten hat. Perler liess Lipkin das Mandat via israelische Behörden zustellen.

Lipkin hatte in Wichtrach und anderen Orten auf Einladung der Organisation Pro Israel Schweiz und des Schweizerischen Bunds aktiver Protestanten referiert. Der Israeli sprach zur angeblichen Bedrohung von Christen und Juden durch den Islam. Auch die EDU wies damals auf die Vorträge hin, die in die Zeit vor der Abstimmung über die Anti-Minarett-Initiative fielen. Aktiv wurde Richter Perler aufgrund mehrerer Anzeigen. Sie stammten unter anderem von der Berner Gemeinschaft der Muslime und von Mitgliedern des Islamischen Zentralrats. (sda) (Der Bund)

Erstellt: 19.01.2011, 09:57 Uhr

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