Aus Wifag-Büros werden Wohnungen

Das ehemalige Verwaltungsgebäude einer Maschinenfabrik wird umgebaut.

In zwei Jahren wird her gewohnt: Das frühere Verwaltungsgebäude der Maschinenfabrik Wifag.

In zwei Jahren wird her gewohnt: Das frühere Verwaltungsgebäude der Maschinenfabrik Wifag.

(Bild: Google Maps)

Adrian Hopf-Sulc@adrianhopf

Im Wyler-Quartier entstehen 28 neue Wohnungen. Das frühere Verwaltungsgebäude der geschlossenen Maschinenfabrik Wifag an der Wylerringstrasse 39 soll dafür umgebaut werden, wie einem gestern publizierten Baugesuch zu entnehmen ist. Geplant sind zwei grosse Wohngemeinschaften, 15 Wohnungen mit 2½ bis 5½ Zimmern und 11 «Mikro-Appartements», wie die Bauherrschaft auf Anfrage mitteilt.

Das Grundstück gehört der Bauherrengemeinschaft Wylerhof, die sich aus der Ursula-Wirz-Stiftung, der Wifag-Polytype Holding und der Gebäudeversicherung Bern (GVB) zusammensetzt. Wenn es keine Verzögerungen gebe, werde der Umbau im Frühling 2021 abgeschlossen, schreibt GVB-Sprecherin Linda Zampieri. Die Mieten sollen sich im «mittleren Marktpreissegment» bewegen – ähnlich wie beim Wohnbauprojekt Wylerhof auf der benachbarten Parzelle.

Dort werden bis Ende Jahr 56 Wohnungen gebaut. Eine 4½-Zimmer-Wohnung kostet im Wylerhof monatlich 2580 bis 2780 Franken inklusive Nebenkosten. Auch bei diesem Projekt ist die GVB als Investorin dabei, das Grundstück bleibt aber im Besitz der Ursula-Wirz-Stiftung.

Ursula Wirz war die Inhaberin der gestrauchelten Wifag, die Zeitungsdruckmaschinen herstellte. Das eigentliche Fabrikareal der Wifag wurde von der Mali International AG gekauft. Das Unternehmen gehört heute Katharina Liebherr, einer der 300 reichsten Schweizerinnen.

Liebherr plant, aus dem Wifag-Fabrikareal ein ganzes Wohnquartier zu machen. Derzeit läuft eine Testplanung – am 10. September sollen die Vorschläge, wie das Quartier dereinst aussehen soll, der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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