8,5 Millionen Franken für das Haus der Religionen gesammelt

Nach einem Tiefpunkt im Januar 2011 ist das Projekt am Europaplatz in Bern auf guten Wegen.

Die Gesamtkosten des Hauses der Religionen betragen gut 10 Millionen Franken, die ganze Überbauung mit Geschäften, Hotels und Wohnungen wird auf 80 Millionen Franken veranschlagt. (Franziska Scheidegger)

Die Gesamtkosten des Hauses der Religionen betragen gut 10 Millionen Franken, die ganze Überbauung mit Geschäften, Hotels und Wohnungen wird auf 80 Millionen Franken veranschlagt. (Franziska Scheidegger)

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Im Januar sah es aus, als bliebe das Haus der Religionen ein frommer Wunsch. Dann hätte die Finanzierung stehen sollen, doch es harzte gewaltig. Inzwischen hat sich das entscheidend geändert. 8,5 von 9 Millionen Franken sind zugesagt oder werden mit hoher Wahrscheinlichkeit gesprochen. Andreas Campi, Projektleiter der Zürcher Firma Halter Entwicklungen AG, die ein erstes Projekt überarbeitet hat, bestätigte gestern einen Bericht der «Berner Zeitung».

Campi sagte auf Anfrage, Halter habe die Finanzierungsfrist erstreckt, da die Firma das Überbauungsprojekt auf dem Europaplatz in Ausserholligen sehr interessant finde – und dessen Realisierung wünsche. «Es war nie unsere Absicht, die Übung abzubrechen, wenn zu einem bestimmten Termin die angestrebte Summe noch nicht vorliegt.» Die Gesamtkosten des Hauses der Religionen betragen gut 10 Millionen Franken, die ganze Überbauung mit Geschäften, Hotels und Wohnungen wird auf 80 Millionen Franken veranschlagt.

Effort seit Januar 2010

Die Stiftung Haus der Religionen wird den Kern finanzieren. An diese 10 Millionen hat die Rudolf-und-Ursula-Streit-Stiftung den Beitrag von 2,75 Millionen Franken geleistet. Die katholische Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung hat ein langfristiges, zinsloses Darlehen von einer Million genehmigt. Gleiches hat die evangelisch-reformierte Gesamtkirchgemeinde im Sinn. Der Entscheid fällt am 8. Juni.

Der Trägerverein, der seit Jahren ein provisorisches Haus der Religionen betreibt, hat in kurzer Zeit etwa 1,5 Millionen Franken gesammelt. Vom Lotteriefonds dürfen 2,4 Millionen erwartet werden. Im Sommer wird laut Campi die definitive Baubewilligung des Statthalters erwartet. Im ersten Quartel 2012 könnte mit dem Bau begonnen werden. (Der Bund)

Erstellt: 01.06.2011, 08:15 Uhr

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