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«Die Familie ist eine der wohl intimisten Angelegenheiten»

Nach dem Tötungsdelikt von Flaach steht die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde am Pranger. Falvia Frei von der Stiftung Kinderschutz Schweiz, erklärt wieso das so ist.

Flavia Frei ist Leiterin Geschäftsfeld Politik bei der Stiftung Kinderschutz Schweiz.
Flavia Frei ist Leiterin Geschäftsfeld Politik bei der Stiftung Kinderschutz Schweiz.
zvg

Nach dem Tötungsdelikt von Flaach zeigt sich einmal mehr: Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) stehen am Pranger und nicht die geständige Mutter der beiden getöteten Kinder. Warum reagieren viele Menschen so?

Wenn Kinder umgebracht werden, geht das ans Lebendige einer Gesellschaft. Das trifft mitten ins Herz. Viele denken: Eine Mutter, die ihre Kinder tötet – das darf doch einfach nicht sein. Sie reagieren, indem sie reflexartig nach den Schuldigen suchen. Im Mittelalter hätte es eine Hexenjagd gegeben. Heute bieten die sozialen Medien das Ventil, um sich Luft zu machen.

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