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Corona-Gefahr in MassenunterkünftenBern will Asylbewerber besser schützen

Mehrbettzimmer, Gemeinschaftsküche – in bernischen Flüchtlingsunterkünften gibt es kein Raum für Social Distancing. Um Platz zu schaffen, sucht der Kanton vier neue Asyl-Standorte. Ein erster wurde bereits gefunden.

Mathias Streit
Enge Gemeinschaftsräume, kaum Rückzugsmöglichkeiten: Bern braucht Platz für Corona-gefährdete Asylbewerber.
Enge Gemeinschaftsräume, kaum Rückzugsmöglichkeiten: Bern braucht Platz für Corona-gefährdete Asylbewerber.
Franziska Rothenbühler

Die Platzverhältnisse in den Asylunterkünften im Kanton Bern sind zu eng, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Zu diesem Schluss gelangt die zuständige kantonale Sicherheitsdirektion von Regierungsrat Philippe Müller (FDP). Sie will deshalb an drei Standorten zusätzliche Asylunterkünfte in Betrieb nehmen. In welchen Gemeinden genau und mit welchen Partnern, wollte Müller mit Rücksicht auf die laufenden Gesprächen noch nicht sagen. Noch sei es in den kantonalen Unterkünften zu keiner Ansteckung gekommen, so Müller im «Bund»-Interview.

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