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Gastkommentar zum neuen BahnhofzugangBern braucht eine würdige Visitenkarte am Bubenbergplatz

Ein attraktiver, neuer Bahnhofvorplatz oder ein Rückfall in die 60er-Jahre? Bern steht am Bubenbergplatz vor einer städtebaulichen Weichenstellung.

Entsteht als neuer Bahnhofzugang ein «Mauseloch»?
Entsteht als neuer Bahnhofzugang ein «Mauseloch»?
Foto: Adrian Moser

Am Hauptbahnhof Bern sind wir seit Jahrzehnten beharrlich daran, die Sünden der Verkehrsplanung aus den 1960er-Jahren rückgängig zu machen und die Fussgängerinnen und Fussgänger aus den Unterführungen im Untergrund wieder ans Licht zu holen. Dabei wurde schon viel erreicht. Das Ziel: eine angenehme und schöne Beziehung zwischen Bahnhof und Stadt. Der bevorstehende nächste Planungsschritt am Bubenbergplatz könnte diesbezüglich ein städtebaulicher Quantensprung werden – oder ein folgenschwerer Rückschritt.

Auslöser und Triebfeder der Veränderungen ist der 1000 Millionen Franken teure Umbau des Hauptbahnhofs, welcher in diesem Jahrzehnt stattfindet und sich hauptsächlich im Untergrund abspielt. Kernstück dieser Bahnhoferweiterung ist die «Personenunterführung Mitte», eine neue unterirdische Halle von riesigen Ausmassen. Sie liegt zwischen der Welle und der heutigen Bahnhofunterführung und bietet sowohl Aufgänge zu den SBB-Perrons wie den Abstieg in den neuen Tiefbahnhof der RBS. Der Hauptausgang aus dieser Halle ist eine lange unterirdische Passage Richtung Süden zum Bubenbergplatz.

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