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Ben Maxwell bleibt in LangnauDie SCL Tigers sorgen für zwei gute Nachrichten

Die SCL Tigers und der kanadische Mittelstürmer Ben Maxwell verlängern die Zusammenarbeit um ein Jahr.

Ben Maxwell stürmt weiterhin für die SCL Tigers.
Ben Maxwell stürmt weiterhin für die SCL Tigers.
Foto: Christian Pfander

Die SCL Tigers haben die zweite Ausländerlizenz vergeben: Ben Maxwell bleibt eine weitere Saison im Emmental. Der kanadische Center überzeugte in der vergangenen Saison in vielerlei Hinsicht: Der 32-Jährige war stark am Bully, glänzte in Über- sowie Unterzahl und buchte 33 Zähler (16 Tore und 17 Assists). Damit war er drittbester Punktesammler der Langnauer. Zudem stand kein Spieler der Tigers im Durchschnitt länger auf dem Eis als Maxwell.

«Positives Signal»

Die Meldung über die Vertragsverlängerung war nach dem Wechsel von Topskorer Harri Pesonen in die KHL keine Überraschung; es war eher erstaunlich, wie lange die Verhandlungen dauerten. «Es stimmt, die Basis für eine Zusammenarbeit war vorhanden, aber die aktuelle Situation erforderte interne Absprachen», sagt Sportchef Marc Eichmann. Er wertet die Vertragsverlängerung als «positives Signal, das zeigt: Die SCL Tigers setzen alles daran, den Ambitionen auch künftig gerecht zu werden.» Laut Eichmann hilft Maxwell dem Team nicht nur durch die spielerischen Fähigkeiten auf dem Eis, sondern auch durch Leadership in der Garderobe.

Vorläufig bleibt es bei den SCL Tigers beim Ausländerduo Robbie Earl/Maxwell, obwohl Eichmann nach einem Flügel mit Skorerqualitäten Ausschau hält. Die finanzielle Situation erlaubt es nicht, weitere Spieler zu verpflichten, ohne zu wissen, ab wann sie gebraucht werden. «Wir machen unsere Hausaufgaben, damit wir für den Fall bereit sind, aber wir lassen uns nicht zu Schnellschüssen hinreissen», sagt der Sportchef fest.

Negativ ist positiv

Eichmann kann neben der Vertragsverlängerung mit Maxwell noch eine zweite positive Nachricht verkünden. Im Hinblick auf den Beginn des Eistrainings vom kommenden Montag wurden sämtliche Tigers-Spieler einem Corona-Test unterzogen. «Wir haben null positive Fälle», berichtet Eichmann. Negativ ist manchmal positiv!