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An Geschlechternormen rüttelnSeine Schönheit liegt dazwischen

Kim de l’Horizon definiert sich als genderfluid. Dieses Jahr hat er das Literaturinstitut in Biel abgeschlossen. Ihr neues Theaterstück vereint Zentaur, Gesellschaftskritik und viel Persönliches.

«Ich möchte weniger gelesen und mehr gesehen werden»: Kim de l’Horizon im Garten des Theaters Winkelwiese.
«Ich möchte weniger gelesen und mehr gesehen werden»: Kim de l’Horizon im Garten des Theaters Winkelwiese.
Foto: Dominique Meienberg

Mit dem Zug von Bern nach Zürich. Beim abgemachten Café in der Altstadt, dem «Karl der Grosse», in dem auch Podiumsgespräche und Kulturanlässe stattfinden, steigt Kim de l’Horizon von seinem schnittigen Fahrrad. Helm trägt er keinen, aber Lippenstift, Schmuck, Nagellack und einen leuchtend roten Pulli, der am Kragen Brusthaare sichtbar lässt. Eine modische Erscheinung mit viel Ausstrahlung. Sie würde sich gut machen in einem Londoner Streetstyle-Blog.

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