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Unerklärbare OperationenBei Gebärmutter-Entfernungen gibt es grosse Unterschiede

In der Schweiz entfernen Gynäkologen den Frauen die Gebärmutter unterschiedlich häufig und mit verschiedenen Methoden. Was steckt dahinter?

In der Schweiz ein häufiger Eingriff: Verbundene Patientin nach einer laparoskopischen Gebärmutterentfernung.
In der Schweiz ein häufiger Eingriff: Verbundene Patientin nach einer laparoskopischen Gebärmutterentfernung.
Foto: iStock/Getty

Es ist einer der häufigsten operativen Wahleingriffe weltweit: die Entfernung der Gebärmutter, auch Hysterektomie genannt. Schweizer Gynäkologinnen und Gynäkologen nehmen dabei im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Fast drei (2,83) von 1000 erwachsenen Frauen haben sie im Jahr 2016 das Organ herausgeschnitten. In Ländern wie Frankreich oder Italien sind die Eingriffe rund ein Drittel seltener, in Israel oder Irland sind sie gar nur halb so häufig. Auch wenn die Angaben in der OECD-Statistik zum Teil mit Vorsicht zu geniessen sind: Die Tendenz dürfte stimmen. Geschätzt dürfte in der Schweiz die Zahl der hysterektomierten Frauen deutlich über 10 Prozent liegen.

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