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Berner Wahlen – der Propagandacheck«Ballenbern»: Mythos oder Realität?

Sture Behörden, übertriebenes Vorgehen gegen Gastro- und Partyangebote – so die Vorwürfe aus dem lokalen Nachtleben. Ist Bern eine Stadt der Spielverderber?

Sauber, ruhig, aufgeräumt: In der unteren Altstadt soll gemäss Bauordnung ruhig geschlafen werden können.
Sauber, ruhig, aufgeräumt: In der unteren Altstadt soll gemäss Bauordnung ruhig geschlafen werden können.
Foto: Franziska Rothenbuehler

Alles reguliert, genormt und geputzt – das suggeriert der Begriff «Ballenbern». Die Bundesstadt als Freilichtmuseum. Klagen über lärmende Kinder und ausgelassene Fussballfans. Einsprachen gegen Konzerte und Beizen im Freien. Und Behörden, die sich als Spassbremsen verstehen, statt gesetzliche Spielräume zu nutzen. Auch im aktuellen Wahlkampf taucht der Begriff wieder auf. Etwa auf dem Wahlflyer von GFL-Stadtrat Manuel C. Widmer oder im Video der Jungfreisinnigen auf Social Media. Doch wie spiessig ist Bern tatsächlich? Eine Spurensuche.

Die lange Liste der Konflikte und Klagen

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