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Elektrische Weihnachten

Elektroautobauer Tesla lockt seine Kunden mit superschnellen und kostenlosen Schnellladestationen. Das Angebot soll die E-Mobilität vorantreiben − seit ein paar Tagen auch in der Schweiz.

Supercharger stellen Tesla-Kunden in Lully gratis Strom zur Verfügung. So soll das Pendeln im E-Auto zwischen Genf und Zürich attraktiver werden.
Supercharger stellen Tesla-Kunden in Lully gratis Strom zur Verfügung. So soll das Pendeln im E-Auto zwischen Genf und Zürich attraktiver werden.
Thomas Borowski

Diese Geschichte könnte auch ein schönes Weihnachtsmärchen sein: Da kommt der liebe Onkel Autobauer aus den USA daher, nennen wir ihn Elon Musk, und verspricht allen Besitzern der von ihm mitgebrachten Luxus-Elektrolimousinen Tesla S, dass sie auf Lebzeiten des Autos «forever free» mit Gratisstrom versorgt würden. Und das nicht etwa von langsam ladenden Stromzapfsäulen, sondern mit ultraschnellen, sogenannten Superchargern. Dem nicht genug, kündigt der gute Onkel Musk nicht nur an, pro Land eine solche Zapfsäule zu installieren, sondern gleich den ganzen Alten Kontinent damit zu überziehen. Denn ihm als Multimilliardär spielt Geld nicht so eine grosse Rolle, weil er in früheren Jahren viel davon mit selbst gegründeten und erfolgreich verkauften Internetunternehmen gemacht hat. Deshalb setzt er sich zum Ziel, dass alle seine Kunden mit den teuer erstandenen Elektroautos in Nordamerika und zwischen den grossen europäischen Städten kostenlos umherfahren dürfen. Und weil die Schweiz mitten in diesem Europa liegt, erhält auch sie pünktlich zur Weihnachtszeit solche Quellen des nie versiegenden Stromflusses verpasst.

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