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Ein Q für die Coolen

Audi positioniert den neuen Q2 als junges Auto für junge Leute. Tatsächlich legt der Mini­SUV eine Lockerheit an den Tag, die man von der Marke sonst nicht kennt.

Hipster mit Allradantrieb: Audi präsentierte den «jungen und offensiven» Q2 vergangene Woche in Zürich. Fotos: Audi
Hipster mit Allradantrieb: Audi präsentierte den «jungen und offensiven» Q2 vergangene Woche in Zürich. Fotos: Audi

Berlin? London? Barcelona? Langweilig. Oder besser gesagt «langwiilig». Denn wer sich als Hipster sieht – und das tut der neue Audi Q2 –, präsentiert sich der internationalen Presse in einer kleinen, aufstrebenden Metropole wie Zürich. Die deutsche Herkunft ist dem jüngsten Spross der Q­Familie zwar anzusehen, und das Ingolstädter Kennzeichen outet ihn als Tourist. Aber so, wie er dasteht, mit seiner knalligen Lackierung, kontrastierenden C­Säule, den bunten Sitzbezügen und auffälligen, auf Wunsch sogar beleuchteten Zierleisten, lässt er kein staksiges «Grützi» verlauten. Die Single­Frame­ Schnauze scheint eher «He, hoi!» zu rufen. Nicht nur, weil es sprachmelodisch weniger anspruchsvoll ist, sondern weil dieser Audi auf Anhieb «Duzis» macht. «Jung und offensiv» will er sein, ein «urbaner Typ für Alltag und Abenteuer», vor «Energie und Selbstbewusstsein » nur so strotzend. Aussen klein, innen gross.

Wie ein Grosser: Der Arbeitsplatz im Q2. Audi Q2
Wie ein Grosser: Der Arbeitsplatz im Q2. Audi Q2

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