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Der Autoverkauf wird zum Verlustgeschäft

Das Wachstum im Inland stösst an seine Grenzen, der Margendruck spitzt sich zu.

Der starke Franken ist Gift für die Nordwestschweizer Autobranche. (Bild: Keystone/Jochen Zick)
Der starke Franken ist Gift für die Nordwestschweizer Autobranche. (Bild: Keystone/Jochen Zick)

Der Autohandel in der Nordwestschweiz wurde zum Jahreswechsel durcheinandergewirbelt. Grosspeter, die unumstrittene Opel-Adresse über Jahre, übernahm VW, und Asag, die angestammte VW-Adresse, schnappte sich Opel. Zwei Wochen nachdem die Markenveränderungen vollzogen waren, erklärte die Schweizerische Nationalbank den Euro-Mindestkurs für beendet und die europäische Währung verlor gegenüber dem Schweizer Franken 15 Prozent an Wert. Trotzdem kam es anfänglich zu keinem Einbruch. Euro-Preisnachlässe sowie der forcierte Abbau von Lagerbeständen sorgten rund zwei Monate lang nicht nur für eine Entlastung, sondern auch für eine positive Belebung des Geschäftes. Dies schlägt sich auch in den Verkaufszahlen für das erste Halbjahr nieder. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden 161?798 Personenwagen immatrikuliert, wie Auto-Schweiz mitteilt. Das waren 7,9 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

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