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Und der Alfa 4C Spider kommt doch

Sehr langsam, aber dafür nun ganz sicher rollt Alfa Romeo endlich seinen halb offenen Sportler an den Start.

Für den Sommer: Alfa Romeo stellt den 4C Spider in Aussicht. Foto: Alfa
Für den Sommer: Alfa Romeo stellt den 4C Spider in Aussicht. Foto: Alfa

Er ist noch nicht im Handel und trotzdem ein alter Bekannter: Denn in Detroit feiert Alfa Romeo jetzt schon zum zweiten Mal die Weltpremiere des sehnlichst erwarteten Alfa 4C Spider. Allerdings gibt es gegenüber dem ersten Auftritt auf dem Genfer Auto-Salon im März letzten Jahres zwei kleine, aber feine Unterschiede: Die hässlichen Lichtkonstruktionen vorne sind konventionellen Scheinwerfern gewichen und die leidige Formulierung «seriennahe Studie» ist gestrichen. So stellen die Italiener den Verkaufsstart für Sommer in Aussicht.

Mehr Targa als Spider

Doch der Alfa wird auch im Herbst Spass machen, denn der Spider ist eher ein Targa als ein echter Roadster. Denn weil im Heck ja noch ein Motor steckt, bleibt dort für ein grosses Verdeck kein Platz. Deshalb beschränken sich die Italiener auf eine schmale Platte mit Stoffbezug, die bei entsprechendem Wetter auf Knopfdruck nach hinten surrt.

Während andere Coupés als Open-Air-Modelle oft verweichlichen, macht Alfa beim 4C auch weiterhin keine Kompromisse: Aus Karbon gebacken und mit viel Aluminium konstruiert, bleibt auch der offene 2-Sitzer ein Leichtathlet, der nur 60 Kilo zulegt und so noch immer unter der magischen Grenze von einer Tonne bleibt. Abgesehen von Exoten wie einem Lotus Elise oder einem Caterham Seven schafft das kein anderer offener Sportwagen.

Entsprechend leichtes Spiel hat der Turbo-Motor im Heck. Zwar nur gerade 1,8 Liter gross und für einen Sportwagen fast schon mickrige 240 PS stark, ermöglicht er Fahrleistungen auf Topniveau: Den Sprint von 0 auf 100 soll er in weniger als 4,5 Sekunden schaffen. Was der halb offene Sportler kosten soll, das haben die Italiener allerdings noch nicht kommuniziert.

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