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Renault und Nissan machen «Undercover»-PR

Während James Bond 007 ab nächster Woche im Aston Martin DBS vor den Verfolgern in ihrem Alfa Romeo 159 flüchtet, setzen Nissan und Renault ihre neuen Sportler virtuell in Szene.

So feiert der neue Nissan 370 Z gleich eine doppelte Premiere: Zuerst sorgt der schnelle Japaner ab dem 18. November in der neusten Ausgabe des kultigen Race-Games «Need for Speed: Undercover» für Action, dann steht der Wagen einen Tag später ganz real und serienfertig als Weltpremiere auf der diesjährigen Los Angeles Autoshow.

Dort werden die Besucher sehr genau hinschauen müssen, um die optischen Änderungen am neuen 370 Z zu bemerken: Zwar bekommt der Nachfolger des so erfolgreichen 350 Z neben 30 Zusatz-PS auch eine neue Front und dezente Änderungen am Heck spendiert – das Kühlermaul vorn wird grösser und orientiert sich in der Gestaltung am Vorbild GT-R, und am Heck wurden die Leuchten neu gezeichnet – doch auf den ersten Blick sind die optischen Veränderungen marginal. Das macht auch nichts, denn das Design des 350 Z ist noch lange nicht in die Jahre gekommen und wirkt immer noch sehr frisch und attraktiv. Erstaunlich: Der 370 Z soll mit einer Länge von 4,15 Meter immerhin 17 Zentimeter kürzer geraten sein als sein Vorgänger. Wo diese Kürzung stattgefunden hat, wird von den Japanern nicht kommuniziert.

Die wichtigste Änderung bei der Neuauflage des Sportlers befindet sich ohnehin unter dem Blech: Der 6-Zylinder-V-Motor erlebt einen weiteren Wachstumsschub und legt bei Hubraum und Leistung zu. Analog zu den aktuellen Infiniti-Modellen – die zum Marktstart in Europa bereits von dem neuen 3,7-Liter-Motor angetrieben werden – erhält der neue Nissan 370 Z ab 2010 dann auch den modernen, 330 PS starken Motor. Das neuste Modell der Z-Serie soll bereits Anfang 2009 bei den US-Händlern stehen. Preise und Marktstart für Europa gab Nissan noch nicht bekannt.

Offensive bei «Need for Speed» Bekannt ist dafür die Tatsache, dass nicht nur Nissan, sondern auch Allianz-Partner Renault bei der Lancierung eines neuen Sportlers auf die Kraft der virtuellen Welten setzt. Bereits vor einer Woche haben die Franzosen die ersten Bilder aus dem Race-Game publiziert – für Renault steht in der virtuellen Welt von «Need for Speed: Undercover» das neue Mégane Coupé am Start, das am Pariser Salon Anfang Oktober Weltpremiere gefeiert hat und ab 2009 vor allem gegen den neuen VW Scirocco punkten soll.

Dieses Duell findet aber nicht nur auf der Strasse statt, sondern auch in «Need for Speed». Denn nebst dem grossen Bruder des 370 Z, dem Nissan GT-R, tummeln sich weitere Sportler wie Porsche GT2, Audi R8, Lamborghini Gallardo, Mitsubishi Lancer Evo oder eben auch der neue Scirocco von VW. Laut aktuellen Herstellerinformationen stehen den Gamern verschiedene Modelle von 13 Auto- und 3 Motorradmarken zur Verfügung. Mit diesen können sich die Spieler auch in der neusten Version des Kult-Games von Electronic Arts heisse Rennen und Verfolgungsjagden mit der Polizei in den drei fiktiven Städten liefern – das Spielgebiet umfasst ein 130 Kilometer langes Strassennetz.

Der Grund für die virtuelle Raserei? Der Spieler wird zum Undercover-Agent, der sich im Untergrund durch gewonnene Rennen Respekt verschafft und ordentlich Geld verdient. In Zeiten der Bankenkrise legt der kluge Agent dieses Geld nicht an, sondern investiert es in sein Auto: neue Stossdämpfer, Auspuffanlagen, Seitenschweller, Felgen, Aufkleber, Sportsitze, Radkästen, Reifen, Lenkräder – die Auwahl ist riesig.

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