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Bling-Bling und PS für Hollywood

Mehr als die Hälfte der 50 «Premieren» bei der Los Angeles Auto Show stammen aus dem Sportwagen- oder Oberklassesegment.

Potente Stars an der L.A. Auto Show 2011: Der Chevrolet Camaro ZL1, ...
Potente Stars an der L.A. Auto Show 2011: Der Chevrolet Camaro ZL1, ...
Werk
... der Porsche 911 Carrera, ...
... der Porsche 911 Carrera, ...
Werk
... und der Jaguar C-X16.
... und der Jaguar C-X16.
Werk
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Eigentlich ist es ja kein Wunder: wenn der internationale Autotross ein paar Wochen nach dem diesjährigen Branchen-Höhepunkt bei der IAA in Frankfurt in die ewige Sonne nach Los Angeles reist, dann ist das Feuerwerk an relevanten Neuheiten verpufft. Zwar vermelden die Organisatoren der Show jedes Jahr noch mehr Premieren – 2011 sind es mehr als 50 –, doch wer genauer hinschaut, merkt schnell, dass die ganz grossen Premieren fehlen.

Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die diesjährige Agenda 22 Pressekonferenzen führt, rund 1000 verschiedene Fahrzeuge präsentiert werden und – so kommuniziert der Veranstalter – «viele Hersteller ihre Standflächen deutlich vergrössert und um interaktive Elemente erweitert haben».

«Grünes Motto», schnelle Autos

Wie in den Jahren zuvor ist die bessere Verbrauchseffizienz in allen Kategorien das zentrale Thema der Messe, die sich gerne grüner gibt, als sie in Tat und Wahrheit ist. Denn die rund 20 Autos mit einem Verbrauch von unter 6 Litern sind im Vergleich zu europäischen Messen eine eher kleine Ausbeute. Trotzdem bestätigt man in den USA das Comeback der 4-ZylinderMotoren.

Wie in den Jahren zuvor wird in L.A. auch 2011 der «Green Car of the Year» ausgezeichnet. Die Kandidaten sind der Volkswagen Passat TDI, der Ford Focus Electric, der Honda Civic Natural Gas, der Mitsubishi i und der Toyota Prius V – alle Modelljahr 2012. Die prestigeträchtige und verkaufsfördernde Auszeichnung wird bereits zum siebten Mal von einer Jury aus hochkarätigen Chefs amerikanischer Umweltorganisationen verliehen.

Doch wer in der Sichtweite von Beverly Hills die grosse Masse der Autofans mobilisieren will, der muss auch auf andere Werte setzen. Zwar sind Crossover-Fahrzeuge und Stromer ebenfalls gut vertreten, doch mehr als die Hälfte aller Premieren an der L.A. Auto Show kommen aus dem Sportwagenund dem Oberklassen-Segment.

Dazu gehören der Audi R8 GT Spyder, der Porsche 911 und die Sportwagenstudie Jaguar C-X16. Bentley kehrt mit dem Continental GTC Luxus-Cabrio zurück nach Los Angeles. Ebenfalls vertreten sein werden der BMW M5 – jetzt mit einem aufgeladenen 4,4-Liter-V8-Motor – und der Mercedes-Benz SLS AMG Roadster mit 6,2-Liter-Maschine, 563 PS und knapp 650 Nm.

Und die Amerikaner? Werden sie beim Heimspiel wie in den Jahren zuvor zum Zuschauen degradiert? Nicht ganz: GM (General Motors) tritt mit dem – nach eigener Aussage – stärksten Serien-Cabrio der Welt an, dem Chevrolet Camaro ZL1 mit 580 PS und einem aufgeladenen 6,2-LiterV8. Insgesamt werden mehr als ein halbes Dutzend Cabrios debütieren.

Im für Los Angeles besonders wichtigen Hochleistungsund Oberklassensegment gibt es in diesem Jahr gleich mehrere neue Wettbewerber: So drängt beispielsweise Hyundai mit dem Azera «nach oben», und der mexikanische Hersteller Mastretta tritt mit dem MXT erstmals auf dem US-Markt auf.

www.laautoshow.com

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