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VWs New Small Family wird immer grösser

Bald gibt es den kleinen VW Up auch für Sparer und Sportler.

Mit dem kompakten e-Up mit 82 PS will VW Mitte 2013 den Markt der Elektroautos aufmischen.
Mit dem kompakten e-Up mit 82 PS will VW Mitte 2013 den Markt der Elektroautos aufmischen.
Volkswagen

Seit Volkswagen vom neuen Stadtflitzer Up spricht, ist auch immer von der New Small Family die Rede. Dass die Wolfsburger damit mehr meinen als die Ableger Citigo bei Skoda und Mii bei Seat, das hat der VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg erst kürzlich noch einmal unterstrichen: Allein bei VW wird es demnach bis Ende 2013 noch fünf weitere Karosserieund Motorvarianten für den Kleinwagen geben – den Anfang macht im Frühjahr der 5-Türer.

Nach dem Praktiker – der im Vergleich zum 3-Türer identische Masse aufweist und 660 Franken mehr kostet – kommt noch in diesem Jahr der erste Sparer, denn VW will den Up auf den verschiedensten Märkten auch als Erdgasauto anbieten. Dieser Eco-Up hat zwar weiterhin 68 PS, kommt aber auf einen CO2 von bestenfalls 79 g/km.

Der «Nachfolger» des GTI

Doch 2013 steht nicht nur der bullige Cross-Up mit rund 2 Zentimetern mehr Bodenfreiheit, Dachreling und markanten Anbauteilen bei den Händlern, sondern dann gibt es auch den e-Up und den GT-Up. Der eine wird zum ersten Elektroauto von Volkswagen, der andere gibt den kleinen Heisssporn, der es mit Mini & Co. aufnehmen will.

Auf der Strasse haben die beiden Extremisten allerdings mehr gemein, als man denkt: Denn nicht nur der 110 PS starke Kraftmeier, sondern auch das Elektroauto fährt diesseits der Autobahn überraschend sportlich. Und das, obwohl alleine der Akku schon 240 Kilos wiegt und die E-Maschine nur 82 PS leistet.

Allerdings lässt beim Elektroauto der Elan nach oben spürbar nach: Wo der GT den Sprint in knapp 9 Sekunden schafft, braucht der Stromer deshalb 14. Und wenn die Elektronik bei ihm ab 130 km/h dichtmacht, spurtet der GT bis 200 km/h weiter über die linke Spur. So, wie der Stromer dem Sportler beim Sprint nacheifert, so will es der GT mit dem E-Modell beim Sparen aufnehmen: Zwar sind bis zu 150 Kilometer ohne Sprit für den Dreizylinder-Turbo natürlich nicht zu schaffen. Doch mit einem Normverbrauch von 4,5 Litern muss sich der legitime Erbe des ersten Golf GTI nicht verstecken. (tg)

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