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Licht ins Dunkel

Das neue Laser-Fernlicht lässt weiter in die Ferne blicken. Doch BMW beweist auch mit neuen Antriebskonzepten Weitsicht.

600 Meter Reichweite: Das neue Laser-Fernlicht im BMW i8 stellt die bisherige LED-Technik förmlich in den Schatten. Fotos: BMW
600 Meter Reichweite: Das neue Laser-Fernlicht im BMW i8 stellt die bisherige LED-Technik förmlich in den Schatten. Fotos: BMW

Die Scheinwerfer strahlen 300 Meter weit, dahinter herrscht Finsternis. Keine Laterne säumt die Landstrasse, noch nicht einmal der Mond spendet sein blasses Licht. Trotzdem gibt der Fahrer Gas. Die digitale Tachonadel schiesst in die Höhe, und es folgt die Erleuchtung, wortwörtlich: Ein weisser Lichtkegel gibt eine Kreuzung zu erkennen, die über einen halben Kilometer entfernt liegt. Der Mann am Steuer bleibt stumm, doch sein stolzes Lächeln sagt alles. Vorsprung durch Technik? Den hatte diesmal nicht Audi. Die Münchner waren im vergangenen Juni die Ersten, die das Laser-Fernlicht einführten – vor den Ingolstädtern. Acht Exemplare des BMW i8 waren damit ausgeliefert worden; inzwischen steht es auf der Optionenliste des Plug-in-Hybrid-Sportlers. Die Technik: Im Innern der Scheinwerfer trifft – ungefährlich fürs menschliche Auge und ohnehin erst ab 70 km/h – ein Laserstrahl über ein System von Spiegeln auf Phosphorkristalle und wird über einen Reflektor ausgesendet. Die Vorteile gegenüber LED: doppelt so viel Reichweite, rund 30 Prozent weniger Energieverbrauch, kompaktere Bauweise. Der Preis: derzeit noch 13'980 Franken. «Aber das ist die Zukunft», sagt der Mann.

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