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Ist er stark, werden sie schwach

Wenn das GTI-Kürzel, 192 PS und eine Rennstrecke im Spiel sind, dann begeistert ein Kleinwagen wie der VW Polo nicht nur Frauen.

Der VW Polo ist das drittmeistverkaufte Auto der Schweiz – rund 10 Prozent aller Käufer entscheiden sich für den GTI. Foto: VW
Der VW Polo ist das drittmeistverkaufte Auto der Schweiz – rund 10 Prozent aller Käufer entscheiden sich für den GTI. Foto: VW

Ein hübsches Blechkleid, knapp vier Meter Aussenlänge, die sich problemlos in einer kleinen Parklücke unterbringen lassen und dazu 204 bis 882 Ladeliter für den Wochenendeinkauf – der VW Polo ist eines dieser Autos, die sie gerne als Frauenauto bezeichnen. Sie meinen es selten als Kompliment. Und wenn sie zur einzigen Frau in der Gruppe «Der passt zu dir!» sagen, ist auch das nicht unbedingt nett gemeint. Aber sie können es nicht verbergen, ihre Augen leuchten genauso, sie sind ein bisschen aufgeregt. Blicken prüfend in den Himmel, um sich zu vergewissern, dass es in der nächsten Stunde nicht regnen wird. Und finden es gut, dass das Mittagessen auf später verschoben wurde – könnte ja sein, dass ihnen sonst schlecht wird. Ja, richtig gelesen: schlecht. In einem Kleinwagen mit 204 bis 882 Ladelitern! Wie war das noch mal mit dem Frauenauto? Nun ja, beim GTI sei das etwas anderes, heisst es süffisant, und schliesslich geht es jetzt auf eine Rennstrecke. Auf den Circuito Ricardo Tormo, um genau zu sein. Dort, wo normalerweise Rennmotorräder ihre Runden drehen. Und manchmal eben auch Frauenautos.

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