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Business as usual in Detroit

Mit Leistung und Luxus lässt es die einstige Automobil-Hochburg Detroit derzeit krachen wie eh und je.

Diese Platte kenne ich doch: Leistung, Luxus und dicke Dinger – zur Auto Show in Detroit spielt Motown die gleiche Musik wie immer. Weil Benzin und Geld billig sind wie nie und die Nachfrage grösser ist denn je, jubeln Hersteller und Importeure über Rekordabsätze im vergangenen und freuen sich auf rosige Tage im neuen Jahr. Und wenn die Gallone Sprit auf der Woodward Avenue nicht einmal mehr zwei Dollar kostet, gibt es zumindest für Joe Average nun wirklich keinen Grund, ein kleines oder sparsames Auto zu kaufen. Ja, Chevrolet hat auf der Motorshow den neuen Volt enthüllt, der mehr Reichweite bietet und kleinere Akkus hat. Und zudem hat die Nummer 1 auf dem US-Markt noch ein reines Elektroauto angekündigt, das mit 200 Meilen Aktionsradius für weniger als 30'000 Dollar dem kommenden 3er von Tesla Paroli bieten soll. Doch bleibt dem Elektriker nicht viel mehr als eine Nebenrolle im Messezirkus. Denn die Stars sind Pick-ups, Geländewagen, Sportler und grosse Limousinen mit dicken Motoren. Und allen voran der neue Ford GT, der pünktlich zum 50. Jahrestag des legendären Dreifachsieges in LeMans im kommenden Jahr in einer Kleinserie zurückkehren soll – als karbongebackener Ferrari-Fighter mit mehr als 600 PS und einem Design zum Niederknien.

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