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Obamas Familie in Kenia feiert

Auf dem Grill brutzeln Ochsen, Ziegen und Hühner. Im kenianischen Dorf Kogelo herrscht ausgelassene Stimmung: Obamas Familie feiert die ganze Nacht hindurch.

Die Feier ist in vollem Gang: Bewohner des Dorfes Kogela in Kenia.
Die Feier ist in vollem Gang: Bewohner des Dorfes Kogela in Kenia.
Keystone

Für Obamas Familie in Kenia steht sein Sieg schon fest. Das ganze Dorf Nyangoma Kogela hat sich bei den Obamas versammelt, um die Nacht durchzufeiern. Dabei lassen sich die Verwandten des demokratischen Kandidaten für das Präsidentenamt nicht lumpen: Vier Ochsen, 16 Hühner und einige Geissen wurde geschlachtet und brutzeln auf dem Feuer vor sich hin. «Wir sind Afrikaner. Darum schlachten wir Ochsen und laden unsere Freunde ein», sagt Abongo Malik Obama, der älteste von Barack Obamas Halbbrüdern, der britischen Zeitung «Times».

Dass Obama die Wahl verlieren könnte, glaubt niemand. «Wir sind hier, um den grossen Tag zu feiern. Ich glaube nicht, dass McCain gewinnen wird.» Die Obamas sind nicht die Einzigen, die an den Sieg ihres «verlorenen Sohns» glauben. Ganz Kenia fiebert in der Wahlnacht mit. In der Stadt Kisumu hängen US-Flaggen von den Bäumen, aus den Lautsprechern der Minibusse dröhnt der jamaicanische Reggae-Hit «Barack Obama». Das Obama-Fieber hatte Kenia von Beginn des Wahlkampfs an erfasst.

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