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Geld vor Frieden – was die Amerikaner von Obama erwarten

Nichts kümmert die Amerikaner derzeit mehr als die Lage der Wirtschaft. Gut 60 Prozent aller US-Wähler erachten die aktuelle Krise als wichtigstes Problem ihres Landes.

Die grössere Kompetenz in Sachen Wirtschaftspolitik trauen die Amerikaner offenbar Barack Obama zu: Unter denjenigen, die die gegenwärtige Konjunkturlage als vordringlich nannten, lag der siegreiche Kandidat mit neun Prozentpunkten vor seinem unterlegenen Kontrahenten John McCain. Zum Vergleich: Insgesamt betrug sein Vorsprung bei der Wahl am Dienstag lediglich fünf Prozentpunkte.

Vier von zehn Befragten sagten, die finanzielle Situation ihrer Familie sei momentan schlechter als vor vier Jahren. In dieser Gruppe lag der Anteil der Obama-Wähler bei 70 Prozent. Während rund 40 Prozent der McCain-Wähler befürchten, dass die allgemeine Wirtschaftskrise sich in den nächsten Jahren negativ auf ihre ganz persönliche Finanzsituation auswirkt, sind es im Obama-Lager immerhin 60 Prozent.

Irak-Krieg, Energiepolitik, Terrorismus

Andere Themen wie der Irak-Krieg, der Kampf gegen den Terrorismus, Energie- oder Gesundheitspolitik spielen dagegen eine untergeordnete Rolle, wie Wählernachfragen ergaben.

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