Zum Hauptinhalt springen

«Der Wandel ist nach Amerika gekommen»

Barack Obama hält seine Siegesrede: Der neue Präsident will die USA wieder zu alter Stärke führen. Das sagte er vor seinen Anhängern in Chicago.

«Wenn jemand noch immer zweifelt, dass in Amerika nicht alles möglich ist», begann Barack Obama seine Rede im Grant-Park von Chicago, der sei spätestens am heutigen Wahlabend eines besseren belehrt worden. An diesem 4. November 2008 sei Wahlgeschichte geschrieben worden. «Change (Veränderung) ist vollbracht», rief er seinen Anhängern zu. Es sei «ein Beweis der Macht der Demokratie», sagte ein strahlender Barack Obama, der auf die überwältigende Beteiligung aller Gruppen an dieser Wahl verwies.

Zugleich dankte Obama auch John McCain und Sarah Palin für den Wahlkampf. McCain habe ihn vor ein paar Stunden angerufen, es sei ein sehr nettes Telefonat gewesen. Er freue sich auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den beiden. Genauso dankte er seinem Vize Joe Biden.

«Ich bin ihnen so dankbar»

Obama dankte auch seiner Frau Michelle, der nächsten First Lady, seinen Kindern und seiner ganzen Familie. «Ich bin ihnen so dankbar». Seinen Chefstrategen David Axelrod würdige er als Mann, der den besten Wahlkampf in der Geschichte der USA geführt habe.

Die Zukunft werde jedoch schwierig. Es gebe viele Probleme zu bewältigen. «Zwei Kriege, ein Planet in höchster Gefahr, die schwerste Finanzkrise des Jahrhunderts.» Jetzt sei die Zeit, mit der Arbeit zu beginnen, sagte Obama und sagte: «Der Wechsel ist nach Amerika gekommen». «Aber ich war noch nie so zuversichtlich, dass wir es schaffen». «Yes, we can» schallte es aus dem Volk zurück. Er brauche die Hilfe aller, erklärte Obama. Er werde dafür sorgen, dass die USA in der Welt wieder stolz und stark dastehen könnten.

Hunderttausende feierten in der ganzen Stadt mit. Auch in New York am Times Square und am Rockefeller Center gab es grosse Jubelfeiern.

Obama lebt mit seinen Familie seit vielen Jahren in Chicago. Hier hatte er in den 80er-Jahren nach seinem Jurastudium als Sozialarbeiter in einem Schwarzenviertel gearbeitet und seine politische Karriere begonnen.

NN/sda/se

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch