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Demokratischer Sieg durchs Band weg

Neben dem Einzug ins Weisse Haus haben die Demokraten auch die Kongresswahlen gewonnen. In beiden Kammern erreichten sie eine klare Mehrheit, mehrere Sitze sind noch offen.

«Das ist die Nacht, auf die wir gewartet haben», sagte die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi nach dem demokratischen Triumph. Sie konnten sechs Republikaner von ihren Mandaten verdrängen und acht Sitze erobern, bei denen der bisherige republikanische Abgeordnete nicht mehr antrat. Umgekehrt mussten sie nur drei Sitze räumen. Vier Sitze sind nach wie vor offen.

Bei der Wahl von 35 der 100 Sitze im Senat gelang es demokratischen Kandidaten, entscheidende Mandate zu erobern, die bisher von den Republikanern gehalten wurden. Zu den Verlierern bei den Republikanern gehören die bisherigen Senatoren Elizabeth Dole in North Carolina und John Sununu in New Hampshire.

Ausserdem gewannen demokratische Kandidaten in Virginia und New Mexico, wo die bisherigen republikanischen Amtsträger nicht mehr antraten. Zu den Siegern der Senatswahl gehört auch der demokratische Vizepräsidentschaftskandidat Joe Biden, der in Delaware für eine siebte Amtszeit wiedergewählt wurde.

Im bisherigen Senat hatten Demokraten und Republikaner jeweils 49 Sitze. Zwei Mandate wurden von parteilosen Politikern gehalten, die bei Abstimmungen meist auf Seiten der Demokraten waren.

Auch im Repräsentantenhaus haben die Demokraten viele Sitze gewonnen und ihre Mehrheit ausgebaut. Acht Sitze sind noch nicht verteilt, zu ihren bisherigen Sitzen haben die Demokraten 21 gewonnen und kommen nun auf 254, die Republikaner haben 173 Sitze.

ap/sda/bru

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