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Demokraten gewinnen die Mehrheit bei den Gouverneuren

Die amerikanischen Demokraten haben ihren Vorsprung bei der Zahl der Gouverneure ausgebaut.

In elf Staaten wurden auch die Gouverneure gewählt. Die Demokraten haben haben sieben gewonnen, die Republikaner vier Gouverneursposten. Die Partei Barack Obamas dehnt damit ihre Hegemonie auch auf die Gliedstaaten aus:

Damit werden jetzt 29 Staaten von demokratischen Politikern geführt und noch 21 von Republikanern.

In Missouri hatte der Republikaner Matt Blunt zu Beginn des Jahres überraschend erklärt, dass er nicht wieder antreten werde. Daraufhin gewann am Dienstag der Generalstaatsanwalt dieses Staates, Jay Nixon, die Gouverneurswahl gegen den republikanischen Abgeordneten Kenny Hulshof.

North Carolina weiter demokratisch

Der heiss umkämpfte Staat North Carolina bleibt in der Hand der Demokraten. Die demokratische Bewerberin Beverly Perdue setzte sich dort gegen den republikanischen Bürgermeister von Charlotte, Pat McCroy, durch. Der Staat wurde in 88 der letzten 100 Jahre von Demokraten regiert.

Im Pazifikstaat Washington gelang dem demokratischen Gouverneur Chris Gregoire die Wiederwahl. 2004 hatte er mit nur 133 Stimmen Vorsprung gegenüber dem Republikaner Dino Rossi gewonnen - der knappste Ausgang einer Gouverneurswahl in der US-Geschichte. Diesmal lag er nach Auszählung etwa der Hälfte der Stimmen mit 53 Prozent in Führung.

Millionen im Spiel

In anderen der insgesamt elf Gouverneurswahlen wurden meist die Amtsinhaber bestätigt. In Indiana wurde der republikanische Gouverneur Mitch Daniels wiedergewählt. Er gewann gegen seine Herausforderin Jill Long Thompson von der Demokratischen Partei. Daniels war Chefberater von Expräsident Ronald Reagan und diente dem amtierenden Präsidenten George W. Bush als Budget-Direktor. Im Wahlkampf profitierte er davon, dass er mindestens zehn Millionen Dollar mehr an Spenden zur Verfügung hatte als Long Thompson.

In West Virginia, Montana und New Hampshire wurden demokratische Regierungschefs im Amt bestätigt. In Delaware gewann der Demokrat Jack Markell gegen den Republikaner Bill Lee, der auch im dritten Anlauf erfolglos blieb. Weiterhin republikanisch regiert werden North Dakota, Utah und Vermont.

AP/rol

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