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Bush wünscht «viel Spass»

In Phoenix ist der Republikaner John McCain vor seine Anhänger getreten. Er hat Barack Obama zum Sieg gratuliert. Auch George W. Bush hat dem ersten schwarzen US-Präsidenten gratuliert.

Der Republikaner John McCain hat seine Niederlage bei der US-Präsidentschaftswahl eingestanden. Vor Anhängern gratulierte er seinem demokratischen Widersacher Barack Obama zum Wahlsieg.

«Das amerikanische Volk hat gesprochen und es hat klar gesprochen», sagte McCain. Für die bevorstehende grosse Aufgabe im Dienste der Nation wünsche er Obama alles Gute.

Der 72-Jährige erinnerte an die Meinungsverschiedenheiten im Wahlkampf und rief zugleich seine Anhänger auf, dem nächsten Präsidenten mit «gutem Willen» gegenüberzustehen. Denn das Land stehe vor schwierigen Zeiten.

Die Schuld für die Wahlniederlage trage er selber, sagte McCain an die Adresse seiner Anhänger. Zugleich dankte er allen Unterstützern für ihren Einsatz.

Bush wünscht «viel Spass»

Der Nachfolger von Amtsinhaber George W. Bush wird am 20. Januar als 44. Präsident der USA vereidigt. Auch Bush gratulierte Obama: «Sie sind im Begriff, eine der grössten Reisen des Lebens anzutreten. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass.»

Glückwünsche erreichten Obama auch bereits aus Europa, so vom EU- Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso. Dieser befand, es sei Zeit, dass die USA und Europa wieder näher zusammenrückten.

Obama konnte nach vorläufigen Angaben 338 Wahlmännerstimmen auf sich vereinen, McCain bloss 156. Für den Sieg sind 270 Wahlmänner erforderlich. Den Grundstein zu seinem Triumph legte Obama mit den Siegen in den umkämpften Staaten Florida, Ohio, Pennsylvania und Virginia, die er allesamt knapp für sich entscheiden konnte.

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