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Am nuklearen Abgrund

Egal, wie die US-Wahlen ausgehen: Amerikas Präsident muss den Atomstreit mit dem Iran austragen. Dabei steht er vor einer ähnlich schwierigen Entscheidung wie John F. Kennedy in der Kubakrise vor 50 Jahren.

Kennedy spricht und die Welt hört zu: In seiner Fernsehansprache informiert US-Präsident John F. Kennedy am 22. Oktober 1962 über die sowjetischen Raketen auf Kuba. Zudem kündigt er für den 24. Oktober eine Seeblockade an.
Kennedy spricht und die Welt hört zu: In seiner Fernsehansprache informiert US-Präsident John F. Kennedy am 22. Oktober 1962 über die sowjetischen Raketen auf Kuba. Zudem kündigt er für den 24. Oktober eine Seeblockade an.
Keystone
Die Krise wird öffentlich: Kennedy fordert den sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow zum Abzug der Raketen aus Kuba auf und droht für den Angriffsfall mit einem atomaren Gegenschlag. Ab diesem Zeitpunkt ist die Kubakrise öffentlich.
Die Krise wird öffentlich: Kennedy fordert den sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow zum Abzug der Raketen aus Kuba auf und droht für den Angriffsfall mit einem atomaren Gegenschlag. Ab diesem Zeitpunkt ist die Kubakrise öffentlich.
Keystone
Kuba abgeschottet: Des Weiteren wurde nach der Krise das US-Embargo gegen Kuba nochmals verschärft. Auf diese Weise wurde Kuba noch enger an die Sowjetunion gebunden.
Kuba abgeschottet: Des Weiteren wurde nach der Krise das US-Embargo gegen Kuba nochmals verschärft. Auf diese Weise wurde Kuba noch enger an die Sowjetunion gebunden.
Keystone
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Es ist wie eine Kubakrise in Zeitlupe: Der Atomstreit zwischen den USA und dem Iran könnte Barack Obamas zweite Amtszeit – oder Mitt Romneys erste – so prägen, wie einst die 13-tägige Kubakrise John F. Kennedys Präsidentschaft prägte. Wer auch immer ab Januar 2013 im Weissen Haus sitzt – die Konfrontation mit Teheran scheint unvermeidbar. Dabei kann der amerikanische Präsident angeblich nur zwischen zwei schlechten Optionen wählen: entweder die iranischen Atomanlagen angreifen oder die iranische Atombombe hinnehmen.

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