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Norwegens Landesvater

Nach den Anschlägen in Oslo hat Ministerpräsident Jens Stoltenberg die passenden Worte und Gesten gefunden. Er eint Norwegen in der Trauer – und markiert Entschlossenheit gegen die Feinde der offenen Gesellschaft.

Der norwegische Regierungschef Jens Stoltenberg bei einer Trauerzeremonie zu Ehren der über 90 Toten von Oslo und Utøya.
Der norwegische Regierungschef Jens Stoltenberg bei einer Trauerzeremonie zu Ehren der über 90 Toten von Oslo und Utøya.
Keystone
Stoltenberg tröstet Überlebende und Angehörige der Opfer des Massakers auf der Insel Utøya, wo das Jugendlager der Arbeiterpartei stattfand.
Stoltenberg tröstet Überlebende und Angehörige der Opfer des Massakers auf der Insel Utøya, wo das Jugendlager der Arbeiterpartei stattfand.
Keystone
Stoltenberg mit seinem Vater Thorvald, der als Aussenminister Norwegens und Flüchtlingskommissar der UNO diente.
Stoltenberg mit seinem Vater Thorvald, der als Aussenminister Norwegens und Flüchtlingskommissar der UNO diente.
Reuters
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Am letzten Samstag hätte der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg im Jugendlager der Arbeiterpartei auf der Insel Utøya eine Rede halten sollen. Seit 1974 hatte der 52-jährige Politiker die Insel jedes Jahr besucht. Utøya war immer ein Ort der Freude und der Begegnungen gewesen. Doch die Wahnsinnstaten von Andres Behring Breivik haben alles verändert. «Ein Paradies der Jugend wurde in wenigen Stunden zur Hölle», sagte der sichtlich schockierte Regierungschef am Wochenende.

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