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Schockierender Bericht eines Kölner Polizisten

Nach den Attacken auf Frauen in der Silvesternacht in Köln hat die Polizei Hinweise auf 16 Verdächtige. Ein interner Report belegt die ganze Dimension der Gewalt.

Silvesternacht, Hauptbahnhof Köln: Polizeibeamte führen einen Verdächtigen weg. Foto: EPA, Keystone
Silvesternacht, Hauptbahnhof Köln: Polizeibeamte führen einen Verdächtigen weg. Foto: EPA, Keystone

Deutschen Medien wurde am Donnerstag der Bericht eines leitenden Polizisten zugespielt, der ein dramatisches Bild von den massenhaften Übergriffen auf Frauen an der Kölner Silvesterfeier zeichnet. Schon bei der Anfahrt zum Bahnhof seien sie von «aufgeregten Bürgern mit weinenden und geschockten Kindern» über die chaotischen Zustände informiert worden, notiert der Polizist, dessen Name ungenannt bleibt. Eine riesige Menge von «meist männlichen Personen mit Migrationshintergrund» habe wahllos Feuerwerkskörper in die Menge geschossen, Frauen sexuell bedrängt und bestohlen. «Frauen mit oder ohne Begleitung durchliefen im wahrsten Sinne einen ‹Spiessrutenlauf› durch die stark alkoholisierten Männermassen, wie man es nicht beschreiben kann.» Aus Angst, der Aufruhr könne zu Verletzten oder gar zu Toten führen, entschied sich die Polizei schliesslich, einen Teil des Bahnhofplatzes zu räumen.

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